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Seit 2023 lebt und arbeitet Kurosch in Österreich. In seinem Atelier entwickelt er seine Werkserien kontinuierlich weiter und verbindet persönliche Erfahrungen mit kulturellen Erinnerungen, Natur und überlieferten Erzählungen.
Heute arbeitet Kurosch medienübergreifend mit Holz, Papiermaché, Keramik und Zeichnung. Das Material versteht er nicht als Ausgangspunkt, sondern als Mittel, einer Idee ihre angemessene Form zu geben. Seine Figuren bewegen sich häufig zwischen Mensch und Tier, zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen Realität und Vorstellung.
Die intensive Auseinandersetzung mit Mythen, Folklore und den visuellen Traditionen des Orients wurde zu einem prägenden Bestandteil seiner künstlerischen Entwicklung. Dabei versteht er kulturelle Überlieferung nicht als etwas Vergangenes, sondern als lebendige Quelle, aus der neue Bilder und zeitgenössische Erzählungen entstehen können.
Schon früh entwickelte er ein Interesse an Form, Material und visueller Erzählung. Im Laufe der Jahre suchte er zunehmend nach einer eigenen künstlerischen Sprache einer Sprache, die nicht nur das Sichtbare beschreibt, sondern Erinnerungen, innere Zustände und kulturelle Erfahrungen erfahrbar machen kann.
Iman AliAkbar, bekannt unter seinem Künstlernamen Kurosch, wurde 1986 in Teheran geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann an einer Kunstfachschule und führte ihn anschließend zum Studium des Grafikdesigns, das er 2010 mit dem Bachelor abschloss.
Biografie
Meine Arbeiten geben keine eindeutigen Antworten. Sie laden dazu ein, innezuhalten und einen Raum zu betreten, in dem eigene Erinnerungen, Empfindungen und innere Bilder ihren Platz finden können.
Mythen, Folklore und überlieferte Bildwelten bilden wichtige Ausgangspunkte meiner Arbeit. Mich interessiert jedoch nicht ihre bloße Wiederholung, sondern ihre Fähigkeit, in der Gegenwart neue Bedeutungen anzunehmen. Deshalb bewegen sich meine Figuren häufig zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen Mensch und Natur, zwischen Realität und Vorstellung.
Material ist für mich nicht nur Werkzeug, sondern Träger von Erinnerung und Ausdruck. Holz, Papiermaché, Keramik und Zeichnung besitzen jeweils ihre eigene Sprache und beeinflussen den Weg, auf dem eine Idee Form annimmt. Die Spuren des Materials bleiben bewusst sichtbar und werden Teil des Werkes.
Im Zentrum meiner Arbeit steht der Mensch nicht als naturgetreues Abbild, sondern als Träger von Erinnerung, Wandel und inneren Zuständen. Verformung, Überzeichnung und die bewusste Abweichung von vertrauten Proportionen ermöglichen es mir, das Unsichtbare in eine sichtbare Form zu übersetzen.
Nicht alles, was den Menschen ausmacht, ist sichtbar. Hinter der äußeren Gestalt liegen Erinnerungen, Erfahrungen, Ängste, Wünsche und Spuren einer persönlichen wie kulturellen Vergangenheit. Meine Arbeit beginnt mit der Suche nach diesen verborgenen Schichten.
Künstlerisches Statement
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